Was den Kindern heute fehlt

„Kinder haben ein Recht auf Freizeit und Spiel“ (Art. 31 UN Kinderrechtekonvention).

Zum einen, weil sie einfach spielen dürfen sollten und zum anderen, weil sie durch das Spiel lernen. Sie sollten daher auch ein Recht haben, die Natur spielerisch zu erfahren.

Eigentlich müsste dies eine Selbstverständlichkeit im Leben eines jeden Kindes sein, jedoch sieht die Realität der heutigen Kinder ganz anders aus: sie verbringen immer mehr Zeit in Innenräumen, werden durch Medien und moderne Technologien unterhalten und überbehütet. Die Folgen sind Bewegungsarmut, Reizüberflutung und der Verlust an körperlich-sinnlichen Erfahrungsmöglichkeiten. Was Kindern heute fehlt, ist nicht die organisierte Spielgelegenheit in Institutionen wie Kindergarten, Schule und Hort, sondern vielmehr der Freiraum für eigenverantwortliches Handeln in der Natur und das freie Spiel mit Gleichaltrigen, um eigene Erfahrungen in ihrer kleinen Lebenswelt zu sammeln. Einmal nicht von Erwachsenen beobachtet, angeleitet und kommentiert zu werden.

 

Wie Kinder Vertrauen in ihre Fähigkeiten entwickeln

Kinder brauchen dieses Experimentierfeld, um Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Und dabei ist es nicht einmal schwer, Kindern dieses Experimentierfeld zu bieten: ein Spielplatz oder andere Freizeiteinrichtungen in der Natur ermöglichen es Kindern, diese Erfahrungen zu sammeln. Einmal selbst einzuschätzen, ob man das Stelzenhaus erklimmen kann und einmal selbst zu entscheiden, ob man die  steile Rutsche hinunter möchte, lassen das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie das Selbstbewusstsein wachsen, was beides für die Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtige Punkte sind.

Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter www.kinder.de.

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